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Entwürfe für eine gute Zukunft
Vorträge, Dialoge, neue Musik

Montag, 20. bis Sonntag, 26. April 2009
Bildungshaus St. Arbogast

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Besucherstimmen zu

Wege in eine zukunftsfähige Gesellschaft & Wirtschaft & Liebe
Ein integraler Science Fiktion


21. April 2009Beatrix Bertsch meint:

Das Potential der Anwesenden war beeindruckend. Noch nie habe ich zwischen Zuhörenden und Vortragenden so eine Gleichwertigkeit gespürt. Die Freude des Einen mit anderen zu teilen und die Kraft der anderen für Neues hat mich schon zu Beginn zum Aufbruch geweckt. Mein Gedanke war bald: »Die Menschen auf die wir warten, sind wir selber.«
Bis gestern habe ich immer wieder neu an der praktischen Umsetzung einer Gemeinschaft gefeilt. Das habe ich heute kompostiert.Wir sind schon längst weiter. Der Sprung über die Felsspalte trennt.
Die für mich lebendige Bezeichnung für »freie Verbundenheit« ist grundlegend. Mein Erdenich ist untrennbar mit meinem göttlichen Wesenskern verbunden. Ich übe mich darin bewusst zu werden. (Mit Siegfried Essen konnte ich daran sehr praktisch arbeiten.)
Ich bin mir näher, sehe klarer, handle freier. Mit anderen Menschen bilden sich lebendige Zellen - ein Zusammenarbeiten und Wirken und eine Basis, in der wir zu Hause sind. Nennen wir es Liebe und bleiben darin, verlassen wir einander nicht (mehr) auch wenn das Leben uns anderes zubringt.
Früher haben manche das in abgetrennten Bereichen gelebt, haben neuen Grund gelegt. Manche mögen es heute noch tun. Andere wollen es dort tun, wo sie leben, verantwortlich sind, wo sie daran arbeiten Gebundenes in Verbundenes zu heben. Fangt jeda und jedi a, tuns scho viele.
Herzlichst Beatrix Bertsch

22. April 2009Siegfried Bernhauser meint:

Der Vortrag von Maik Hosang und Sandra Recktenwald hat mich
begeistert, glücklich gemacht und reich beschenkt. Da will ich auch hin, in diese neue Gesellschaft! Sie ist so komplex und so schön und so beweglich und so einfach wie das Leben selber und das muss sie sein. Vielleicht ist das einzige, was den Vortragenden vorgeworfen werden kann, dass sie es nicht ganz geschafft haben, allen alles in zwei Stunden zu erklären.
Dieses Projekt ist real gelebte Utopie, denn es trägt eine fantastische
Möglichkeit für eine freie Weltgesellschaft in sich, in der es viel Liebe und
Freiheit und ganz wenig Gewalt gibt. Die neue Gesellschaft kommt nicht von
selbst, wie Marx dachte, sie kommt nur, wenn wir sie nicht nur wollen und für möglich halten, sondern auch mit ihr beginnen. Maik und Sandra haben schon begonnen. Sie sind visionäre, mutige, tatkräftige Pioniere und es geht mir das Herz auf, wenn ich an sie denke. Ich wünsche Ihnen alle Liebe und Kraft der Welt, damit sie immer weiter machen, sich von Rückschlägen nicht beirren lassen, inneren Zweifel nutzen, um weiter zu kommen und viele neue kleine Samen für eine bessere Welt pflanzen.

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